Welch Zufall, diese Woche kommen die beiden Gewinner der Kategorien aus Dortmund.
Top der Woche - Die Partie Dortmund gegen den VfB Stuttgart
Das war eindeutig die beste Werbung für den Sport, die ich seit langer Zeit sehen durften. Diese Partie hatte einfach alles, was den Fußballsport ausmacht. Tolle Offensivaktionen, viele Tore, Führungswechsel und ein Herzschlagfinale mit dem besseren Ende für den VfB. Das Spiel dürfte in keinem Rückblick auf die 50-jährige Geschichte der Fußball-Bundesliga fehlen. In Zukunft bitte mehr solche Partien.
Flop der Woche - Einseitigkeit im Tischtennis
Die Tischtennis-Weltmeisterschaft in Dortmund geht zu Ende und der überraschende Gewinner des Titels heißt China... Es ist traurig mit anzusehen, wie nicht einmal die deutsche Mannschaft annähernd eine Chance gegen die Spieler aus dem Reich der Mitte hatte. Doch auch zu groß ist der Unterschied nach unten. China ist ein Klasse für sich, danach kommt mit Abstand Deutschland. Der Unterschied zwischen Deutschland und zum Beispiel Japan war im Halbfinale einfach zu deutlich. So lange die Chinesen jedoch weiter von Sieg zu Sieg eilen bleibt die Spannung leider im Keller.
Sportsworld90
3. April 2012
28. März 2012
Wo werden Tore am schönsten vertont?
Die Bundesligasaison geht langsam in
die heiße Phase. Bevor es jedoch an die Entscheidungen um
Meisterschaft, internationales Geschäft und Klassenerhalt geht, gibt
es hier schon einmal eine ganz besondere Rangliste. Welcher Verein
hat die beste Torhymne der Saison 2011/2012?
Rang 18: HSV
Was hat sich der HSV bitte damit gedacht? Kein Wunder, dass sich die Spieler des Bundesliga-Dinos so schwer mit den Toren tun. Nette Idee mit dem Bezug zu Hamburg aber geht meiner Meinung nach in einem Fußball-Stadion nicht klar.
http://www.youtube.com/watch?v=ejjh97F62aI
Rang 17: Kaiserslautern
Diesen Klang kennen die Fans des FC Kaiserslautern wahrscheinlich gar nicht mehr. Nicht ganz zu Unrecht. Diese Hymne motiviert eher weniger zum Einnetzen.
http://www.youtube.com/watch?v=W15HwF1S0MI
Rang 16: Hertha BSC Berlin
Hertha ist wieder in Liga eins angekommen, muss aber höllisch aufpassen, um den direkten Wiederabstieg zu verhindern. Gelingt der Klassenerhalt nicht, muss nächste Saison eine neue Torhymne herhalten – zum Glück.
http://www.youtube.com/watch?v=IKSHtLYKhAY
Rang 15: Hannover 96
Was hat so ein Song in einem Fußballstadion verloren? Dazu noch als Torhymne. Sorry Hannover, der Track hat mir schon letzte Saison beim HSV nicht gefallen.
http://www.youtube.com/watch?v=X2akuVXvCvk
Rang 14: FC Köln
Passend zur „Kölschen Natur“ geht die Torhymne des FC Köln auch musikalisch in die Richtung Karnevalsmusik. Kann man sich auf jeden Fall besser anhören als die drei Hymnen auf den Abstiegsrängen, aber absolut nicht mein Geschmack. Daher gerade noch so die Klasse gehalten.
http://www.youtube.com/watch?v=_2GPSvCbZDI
Rang 13: Schalke 04
Blau und Weiß ein Leben lang. Hymne passt zum Verein. Ist schon ok aber auch nichts Besonderes. Ballermannfeeling für den Pott. Geht auch nach zehn Bier noch locker raus.
http://www.youtube.com/watch?v=UkNrCDGiGAo
Rang 12: Dortmund
Im Pott gibt man sich wahrscheinlich nicht viel. Ähnlich wie beim Rivalen aus Schalke. Im Prinzip ok aber nichts Besonderes.
http://www.youtube.com/watch?v=Sen2oyE2vMs
Rang 11: Bayern München
Ein wenig ausgelutscht das Ganze. Zillertaler Hochzeitsmarsch war in den vergangenen Jahren noch eine meiner Lieblingshymnen aus den deutschen Stadion. Aber so reichts für den Rekordmeister nur für Rang 13.
http://www.youtube.com/watch?v=fmJnu9W3O08
Rang 10: VfL Wolfsburg
Standardtrack in den Stadien. Geht klar, aber mehr als ein Mittelfeldplatz ist dafür nicht drin.
http://www.youtube.com/watch?v=3UVNP1NNL1I
Rang 9: Werder Bremen
Ebenso wie Wolfsburg, einfach nur Standard.
http://www.youtube.com/watch?v=4sEI9AEiIXs
Rang 8: TSG Hoffenheim
Das beste der Standardlieder in dieser Saison.
http://www.youtube.com/watch?v=wo7YMkhNOAw
Rang 18: HSV
Was hat sich der HSV bitte damit gedacht? Kein Wunder, dass sich die Spieler des Bundesliga-Dinos so schwer mit den Toren tun. Nette Idee mit dem Bezug zu Hamburg aber geht meiner Meinung nach in einem Fußball-Stadion nicht klar.
http://www.youtube.com/watch?v=ejjh97F62aI
Rang 17: Kaiserslautern
Diesen Klang kennen die Fans des FC Kaiserslautern wahrscheinlich gar nicht mehr. Nicht ganz zu Unrecht. Diese Hymne motiviert eher weniger zum Einnetzen.
http://www.youtube.com/watch?v=W15HwF1S0MI
Rang 16: Hertha BSC Berlin
Hertha ist wieder in Liga eins angekommen, muss aber höllisch aufpassen, um den direkten Wiederabstieg zu verhindern. Gelingt der Klassenerhalt nicht, muss nächste Saison eine neue Torhymne herhalten – zum Glück.
http://www.youtube.com/watch?v=IKSHtLYKhAY
Rang 15: Hannover 96
Was hat so ein Song in einem Fußballstadion verloren? Dazu noch als Torhymne. Sorry Hannover, der Track hat mir schon letzte Saison beim HSV nicht gefallen.
http://www.youtube.com/watch?v=X2akuVXvCvk
Rang 14: FC Köln
Passend zur „Kölschen Natur“ geht die Torhymne des FC Köln auch musikalisch in die Richtung Karnevalsmusik. Kann man sich auf jeden Fall besser anhören als die drei Hymnen auf den Abstiegsrängen, aber absolut nicht mein Geschmack. Daher gerade noch so die Klasse gehalten.
http://www.youtube.com/watch?v=_2GPSvCbZDI
Rang 13: Schalke 04
Blau und Weiß ein Leben lang. Hymne passt zum Verein. Ist schon ok aber auch nichts Besonderes. Ballermannfeeling für den Pott. Geht auch nach zehn Bier noch locker raus.
http://www.youtube.com/watch?v=UkNrCDGiGAo
Rang 12: Dortmund
Im Pott gibt man sich wahrscheinlich nicht viel. Ähnlich wie beim Rivalen aus Schalke. Im Prinzip ok aber nichts Besonderes.
http://www.youtube.com/watch?v=Sen2oyE2vMs
Rang 11: Bayern München
Ein wenig ausgelutscht das Ganze. Zillertaler Hochzeitsmarsch war in den vergangenen Jahren noch eine meiner Lieblingshymnen aus den deutschen Stadion. Aber so reichts für den Rekordmeister nur für Rang 13.
http://www.youtube.com/watch?v=fmJnu9W3O08
Rang 10: VfL Wolfsburg
Standardtrack in den Stadien. Geht klar, aber mehr als ein Mittelfeldplatz ist dafür nicht drin.
http://www.youtube.com/watch?v=3UVNP1NNL1I
Rang 9: Werder Bremen
Ebenso wie Wolfsburg, einfach nur Standard.
http://www.youtube.com/watch?v=4sEI9AEiIXs
Rang 8: TSG Hoffenheim
Das beste der Standardlieder in dieser Saison.
http://www.youtube.com/watch?v=wo7YMkhNOAw
Rang 7: FC Augsburg
Ich habe beim ersten Mal hören gut gelacht. Sehr sympathisch gemacht. Langsam zeigt der Aufsteiger auch fußballerische Qualitäten. Hoffentlich können die Fans diese Hymne nun öfter hören.
http://www.youtube.com/watch?v=yS812lUGYs8
Rang 6: Mainz 05
Passt wie die Faust aufs Auge. Dafür gibt’s einen Rang im oberen Tabellendrittel.
http://www.youtube.com/watch?v=XIxR48xhnCI
Ich habe beim ersten Mal hören gut gelacht. Sehr sympathisch gemacht. Langsam zeigt der Aufsteiger auch fußballerische Qualitäten. Hoffentlich können die Fans diese Hymne nun öfter hören.
http://www.youtube.com/watch?v=yS812lUGYs8
Rang 6: Mainz 05
Passt wie die Faust aufs Auge. Dafür gibt’s einen Rang im oberen Tabellendrittel.
http://www.youtube.com/watch?v=XIxR48xhnCI
Rang 5: FC Nürnberg
Ein bisschen Kommerz, aber geht gut ins Ohr. Kann ich mir sehr gut im Stadion in der Kurve vorstellen.
http://www.youtube.com/watch?v=e_fPXzvqThA
Ein bisschen Kommerz, aber geht gut ins Ohr. Kann ich mir sehr gut im Stadion in der Kurve vorstellen.
http://www.youtube.com/watch?v=e_fPXzvqThA
Rang 4: VfB Stuttgart
In der Mercedes-Benz-Arena wird das Mitgröhlen mit dieser Hymne gefördert. In den letzten Wochen war der VfB in Torlaune, die Fans werden es ihnen sicherlich danken.
http://www.youtube.com/watch?v=-whKfflIyRY
Rang 3: SC Freiburg
Anders als in der Tabelle steht der SC im Bezug auf die Torhymnen in diesem Ranking auf dem Champions League Platz. Starker Feierfaktor.
http://www.youtube.com/watch?v=Ne48opKf6ng
In der Mercedes-Benz-Arena wird das Mitgröhlen mit dieser Hymne gefördert. In den letzten Wochen war der VfB in Torlaune, die Fans werden es ihnen sicherlich danken.
http://www.youtube.com/watch?v=-whKfflIyRY
Rang 3: SC Freiburg
Anders als in der Tabelle steht der SC im Bezug auf die Torhymnen in diesem Ranking auf dem Champions League Platz. Starker Feierfaktor.
http://www.youtube.com/watch?v=Ne48opKf6ng
Rang 2: Borussia
Mönchengladbach
Gladbach muss sich nur knapp der Nummer eins geschlagen geben. Geht gut ins Ohr, dazu passend die Sirene. Top-Nummer, lädt zum Tore schiessen ein.
http://www.youtube.com/watch?v=9QyU4Nv_82M
Rang 1: Bayer Leverkusen
Meine Nummer eins geht knapp an Bayer Leverkusen. Mit der Hymne bekommt man Lust auf mehr Tore und zum Feiern. Also ab geht’s und mitgröhlen.
http://www.youtube.com/watch?v=6RJyb2cxZfA
Gladbach muss sich nur knapp der Nummer eins geschlagen geben. Geht gut ins Ohr, dazu passend die Sirene. Top-Nummer, lädt zum Tore schiessen ein.
http://www.youtube.com/watch?v=9QyU4Nv_82M
Rang 1: Bayer Leverkusen
Meine Nummer eins geht knapp an Bayer Leverkusen. Mit der Hymne bekommt man Lust auf mehr Tore und zum Feiern. Also ab geht’s und mitgröhlen.
http://www.youtube.com/watch?v=6RJyb2cxZfA
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Werder Bremen
27. März 2012
Top und Flop der Woche – Teil 4
Top
der Woche: Peter Crouch
Peter Crouch hat mit Stoke City dem Tabellenführer der Premier League, Manchester City, ein 1:1 abgerungen. Dabei arrangierte der lange Crouch mit einem Weltklasse-Volleyschuss aus 25 Metern und dem 1:0 zum Matchwinner. Zwar konnte Yaya Touré noch ausgleichen aber Crouch hat sich mit diesem Treffer einen Platz in jedem Saisonrückblick der Premier League gesichert.
Hier noch einmal der Treffer zum Geniessen:
http://www.youtube.com/watch?v=Jcjr4F-pbcA
Flop der Woche: Cacau
Eigentlich wäre Cacau ein potentieller Kandidat für den Top der Woche geworden. Begünstigt durch die Sperre von Ibisevic rückte der Nationalspieler in die Startformation. Nach durchwachsenen Wochen sah es lange Zeit so aus, als ob auch die Partie gegen den FC Nürnberg ein weiteres Kapitel zu der glücklosen Saison 2011/2012 für den Brasilianer werden sollte. Doch dann traf Cacau und brachte dem VfB Stuttgart die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Europa League-Plätze. Trotzdem hat Cacau in der nächsten Partie wieder einen Platz auf der Tribüne reserviert. Meckern brachte ihm seine fünfte gelbe Karte ein und der Stürmer darf sich nach einem Spiel Sperre wieder von hinten in der Stürmer-Hierarchie bei den Schwaben anstellen. Schade Helmut, Sinnbild der Saison: weniger hadern, mehr spielen und trafen. Dann wird alles gut.
Peter Crouch hat mit Stoke City dem Tabellenführer der Premier League, Manchester City, ein 1:1 abgerungen. Dabei arrangierte der lange Crouch mit einem Weltklasse-Volleyschuss aus 25 Metern und dem 1:0 zum Matchwinner. Zwar konnte Yaya Touré noch ausgleichen aber Crouch hat sich mit diesem Treffer einen Platz in jedem Saisonrückblick der Premier League gesichert.
Hier noch einmal der Treffer zum Geniessen:
http://www.youtube.com/watch?v=Jcjr4F-pbcA
Flop der Woche: Cacau
Eigentlich wäre Cacau ein potentieller Kandidat für den Top der Woche geworden. Begünstigt durch die Sperre von Ibisevic rückte der Nationalspieler in die Startformation. Nach durchwachsenen Wochen sah es lange Zeit so aus, als ob auch die Partie gegen den FC Nürnberg ein weiteres Kapitel zu der glücklosen Saison 2011/2012 für den Brasilianer werden sollte. Doch dann traf Cacau und brachte dem VfB Stuttgart die wichtigen drei Punkte im Kampf um die Europa League-Plätze. Trotzdem hat Cacau in der nächsten Partie wieder einen Platz auf der Tribüne reserviert. Meckern brachte ihm seine fünfte gelbe Karte ein und der Stürmer darf sich nach einem Spiel Sperre wieder von hinten in der Stürmer-Hierarchie bei den Schwaben anstellen. Schade Helmut, Sinnbild der Saison: weniger hadern, mehr spielen und trafen. Dann wird alles gut.
21. März 2012
Financial-Fair-Play auf dem richtigen Weg
Fußballvereine in Spanien tragen eine Steuerschuld von 752 Millionen Euro. Darf das sein? Eigentlich nicht, dürfte der gesunde Menschenverstand sagen. Dazu kommen noch weitere Millionen Euro, die die Vereine bei Sozialversicherungen in der Kreide stehen. Insgesamt soll die Negativsumme knapp 1,3 Milliarden Euro betragen. Im Raum steht ein Schuldenschnitt durch den spanischen Staat. Ein Unding für seriös wirtschaftende Vereine aus dem Ausland.
Kritische Stimmen aus dem Ausland
,,Das ist für mich ein Hammer, das ist für mich undenkbar“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund kann dort nur anknüpfen: „Wenn das wirklich so kommen sollte, hätte ich dafür nul Komma null Verstädnis.“ Doch nun will die UEFA endlich eingreifen und Vereine bestrafen, die mit ihren nicht vorhandenen Millionen um sich werfen.
Fairplay? Wie funktionierts?
Ab dieser Saison greifen die Financial-Fairplay-Regelungen der UEFA. Der Umgang mit den Millionen wird nun von der UEFA kontrolliert. In den Spielzeiten 2011/12 bis 2012/13 dürfen die Klubs nur noch 45 Millionen Euro Schulden anhäufen. Übersteigt die Schuldenlast diesen Wert, drohen ab 2013/14 Sanktionen, wie zum Beispiel der Auschluss aus den euroäischen Wettbewerben.
,,Das ist für mich ein Hammer, das ist für mich undenkbar“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund kann dort nur anknüpfen: „Wenn das wirklich so kommen sollte, hätte ich dafür nul Komma null Verstädnis.“ Doch nun will die UEFA endlich eingreifen und Vereine bestrafen, die mit ihren nicht vorhandenen Millionen um sich werfen.
Fairplay? Wie funktionierts?
Ab dieser Saison greifen die Financial-Fairplay-Regelungen der UEFA. Der Umgang mit den Millionen wird nun von der UEFA kontrolliert. In den Spielzeiten 2011/12 bis 2012/13 dürfen die Klubs nur noch 45 Millionen Euro Schulden anhäufen. Übersteigt die Schuldenlast diesen Wert, drohen ab 2013/14 Sanktionen, wie zum Beispiel der Auschluss aus den euroäischen Wettbewerben.
Pleitegeier über der Premier League
Doch nicht nur Spaniens Vereine haben so ihre Probleme mit dem Geld. Auch über Großbritanien kreist ein Schwarm Pleitegeier. Prominentester Patient dürften wohl die Glasgow Rangers sein. Auch Portsmouth aus der zweiten Liga kann seine Verbindlichkeiten wohl nicht länger bezahlen. Hinter verschlossenen Türen soll gemunkelt werden, dass noch mindestens acht weitere Klubs der Premier League nicht besser da stehen als Portsmouth oder die Rangers. Im vergangenen Jahr sammelten die Vereine der Premier League ein Minus von insgesamt 484 Millionen Pfund an. Manchester City führt diese Rangliste mit eit erneutem Rekordverlust von 232 Millionen Euro an.
Doch nicht nur Spaniens Vereine haben so ihre Probleme mit dem Geld. Auch über Großbritanien kreist ein Schwarm Pleitegeier. Prominentester Patient dürften wohl die Glasgow Rangers sein. Auch Portsmouth aus der zweiten Liga kann seine Verbindlichkeiten wohl nicht länger bezahlen. Hinter verschlossenen Türen soll gemunkelt werden, dass noch mindestens acht weitere Klubs der Premier League nicht besser da stehen als Portsmouth oder die Rangers. Im vergangenen Jahr sammelten die Vereine der Premier League ein Minus von insgesamt 484 Millionen Pfund an. Manchester City führt diese Rangliste mit eit erneutem Rekordverlust von 232 Millionen Euro an.
Richtige Ansätze vorhanden
Dabei sind die Probleme eigentlich hausgemacht und unnötig. In der vergangenen Saison pilgerten 13,4 Millionen Zuschauer in die verschiedenen Stadien, sogar die zweite Liga war noch Magnet für 9,6 Millionen Zuschauer und steht damit vor der italienischen Serie A. Dazu kommen noch die massiven Gewinne aus der Fernsehübertragungen für In- und Ausland. Ein gutes Zeichen sendeten dabei die Klubs im letzten Transferfenster: Von 250 Millionen Pfund sanken die Ausgaben für Spielertransfers in diesem Jahr auf 50 Millionen Pfund.
Dabei sind die Probleme eigentlich hausgemacht und unnötig. In der vergangenen Saison pilgerten 13,4 Millionen Zuschauer in die verschiedenen Stadien, sogar die zweite Liga war noch Magnet für 9,6 Millionen Zuschauer und steht damit vor der italienischen Serie A. Dazu kommen noch die massiven Gewinne aus der Fernsehübertragungen für In- und Ausland. Ein gutes Zeichen sendeten dabei die Klubs im letzten Transferfenster: Von 250 Millionen Pfund sanken die Ausgaben für Spielertransfers in diesem Jahr auf 50 Millionen Pfund.
Fairplay in der EU rechtens
Das Financial-Fairplay nimmt dabei im Hintergrund immer stärker Form an. In dieser Woche segnete Joaquin Almunia, Vizepräsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für Wettbewerb, die neue Regelung ab. Damit entspricht das Financial-Fairplay dem EU-Recht. „Ich bin hocherfreut, dass die UEFA und die Europäische Kommission gemeinsam diesen entscheidenden Schritt gegangen sind, um eine blühende und stabile Zukunft für den europäischen Fußball und die europäische Fußballgemeinde im Allgemeinen zu sichern“, erklärte UEFA-Präsident Platini. Almunia sagte zudem: „Ich unterstütze die Ziele der Vorschriften der UEFA zum finanziellen Fairplay in vollem Umfang, da ich glaube, dass Fußballclubs auf einem soliden finanziellen Fundament stehen müssen.“
Das Financial-Fairplay nimmt dabei im Hintergrund immer stärker Form an. In dieser Woche segnete Joaquin Almunia, Vizepräsident der Europäischen Kommission und EU-Kommissar für Wettbewerb, die neue Regelung ab. Damit entspricht das Financial-Fairplay dem EU-Recht. „Ich bin hocherfreut, dass die UEFA und die Europäische Kommission gemeinsam diesen entscheidenden Schritt gegangen sind, um eine blühende und stabile Zukunft für den europäischen Fußball und die europäische Fußballgemeinde im Allgemeinen zu sichern“, erklärte UEFA-Präsident Platini. Almunia sagte zudem: „Ich unterstütze die Ziele der Vorschriften der UEFA zum finanziellen Fairplay in vollem Umfang, da ich glaube, dass Fußballclubs auf einem soliden finanziellen Fundament stehen müssen.“
Großer Gewinner Bundesliga?
Das Fairplay geht mit einer Verpflichtung der Klubs einher, eine ausgeglichene Buchführung über einen bestimmten Zeitraum vorweisen zu können. Die Devise: Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen. Gelingt dies nicht, droht ein Ausschluss aus Champions- oder Europa League. Nutznießer dieser Regelung könnte vor allem der deutsche Fußball werden. Statt übertriebenen Gehältern und riesigen Transfersummen floss das Geld in der Vergangenheit in eigene Akademien und die Infrastruktur. Es bleibt nur zu hoffen, dass die UEFA ihren strengen Kurs auch beibehält und nicht unte dem Druck der großen Fußball-Ligen zusammenbricht.
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19. März 2012
Top und Flop der Woche – Teil 3
Wieder einmal ist es soweit – meine sportlichen Tops und Flops der Woche wurden nach langen Überlegungen gekürt. Diese Woche war die Entscheidung wahrlich nicht leicht. Ganz knapp haben es Mario Gomez und Derek Chisora nicht auf den Thron geschafft.
Top der Woche – FC Bayern München
Was soll man dazu sagen? Die Bayern sind momentan in Torlaune. 20 Tore in drei Spielen, dazu nur ein Gegentreffer, der eigentlich auch noch auf das Konto des Bayern-Akteurs Luiz Gustavo geht. Wo soll die Reise noch hingehen? Nach dem 7:1 über Hoffenheim sprach mach noch von einem Befreiungsschlag, mit dem 7:0 gegen Basel in der Champions League bestätigte der große FCB seinen momentanen Torhunger. Jetzt musste auch Altmeister Otto Rehhagel mit seiner Hertha feststellen, dass seine Mauertaktik kein probates Mittel gegen Ribery, Gomez, Müller und Robben darstellte. Am Ende hieß es zwar nur 6:0, davon drei Treffer vom Elfmeterpunkt, aber bei den Bayern werden hohe Siege scheinbar zur Gewohnheit. Ich hoffe drauf, denn so bleibt die Meisterschaftsfrage weiter spannend und auch in der Champions League sollte die Konkurrenz wieder bei den Duellen gegen den deutschen Rekordmeister zittern.
Flop der Woche – Fußball aus Manchester
Den Auftritt in der „kleinen“ Europa League hatten sich die Top-Fußballer aus Manchester sicherlich anders vorgestellt. Im zweiten Gang locker in die nächste Runde kommen – wohl eher nicht. Dagegen hatten Athletic Bilbao und der Sporting Lissabon scheinbar etwas. Während Manchester City wenigstens sein Heimspiel mit 3:2 gewinnen konnte und dennoch ausschied, musste United in beiden Partien gegen Lissabon den Platz als Verlierer verlassen. Nach dem Vorrunden-Aus in der Gruppenphase der Champions League und dem folgenden Ausscheiden in der Europe League, hält nun der FC Chelsea als einziger verbleibender englischer Klub die Nationalflagge im internationalen Geschäft hoch.
Top der Woche – FC Bayern München
Was soll man dazu sagen? Die Bayern sind momentan in Torlaune. 20 Tore in drei Spielen, dazu nur ein Gegentreffer, der eigentlich auch noch auf das Konto des Bayern-Akteurs Luiz Gustavo geht. Wo soll die Reise noch hingehen? Nach dem 7:1 über Hoffenheim sprach mach noch von einem Befreiungsschlag, mit dem 7:0 gegen Basel in der Champions League bestätigte der große FCB seinen momentanen Torhunger. Jetzt musste auch Altmeister Otto Rehhagel mit seiner Hertha feststellen, dass seine Mauertaktik kein probates Mittel gegen Ribery, Gomez, Müller und Robben darstellte. Am Ende hieß es zwar nur 6:0, davon drei Treffer vom Elfmeterpunkt, aber bei den Bayern werden hohe Siege scheinbar zur Gewohnheit. Ich hoffe drauf, denn so bleibt die Meisterschaftsfrage weiter spannend und auch in der Champions League sollte die Konkurrenz wieder bei den Duellen gegen den deutschen Rekordmeister zittern.
Flop der Woche – Fußball aus Manchester
Den Auftritt in der „kleinen“ Europa League hatten sich die Top-Fußballer aus Manchester sicherlich anders vorgestellt. Im zweiten Gang locker in die nächste Runde kommen – wohl eher nicht. Dagegen hatten Athletic Bilbao und der Sporting Lissabon scheinbar etwas. Während Manchester City wenigstens sein Heimspiel mit 3:2 gewinnen konnte und dennoch ausschied, musste United in beiden Partien gegen Lissabon den Platz als Verlierer verlassen. Nach dem Vorrunden-Aus in der Gruppenphase der Champions League und dem folgenden Ausscheiden in der Europe League, hält nun der FC Chelsea als einziger verbleibender englischer Klub die Nationalflagge im internationalen Geschäft hoch.
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Top der Woche
16. März 2012
Braunschweig sinnt auf Revanche für 2011
Nächstes Wochenende geht es los! Das Beko BBL Top Four Turnier 2012 steht an. Vom 24. bis 25. März kämpfen vier Teams um den Pokal und die erste große Entscheidung in der diesjährigen Basketball-Saison.
Neuer Modus bringt Entschlakung
Anders als im Fußball treffen seit der Saison 2009/2010 nicht mehr Amateure auf die Profiteams. Der Basketball Pokal wurde in zwei Wettbewerbe aufgeteilt. Die unterklassigen Mannschaften treten im DBB-Pokal, für die Profiteams steht nun das Beko BBL Top Four an. Dort entscheidet die Liga-Leistung in der Vorrunde über Teilnahme oder zuschauen am TV. Die besten sechs Mannschaften der Vorrunde steigen in den Pokal ein und spielen in einer Ko-Phase drei Teilnehmer für die Halbfinals aus. Dort steigt zusätzlich der Gastgeber des Halbfinal-Wochenendes ein und komplettiert das Quartet. Mit wenigen Siegen ist die Chance auf einen schnellen Titel auch für die Aussenseiter hoch.
Aus drei macht vier
Dieses Jahr haben sich in der Vorrunde die Brose Baskets Bamberg (79:65 gegen die Artland Dragons), die New Yorker Phantoms Braunschweig (95:89 gegen ALBA Belin) und ratiopharm Ulm (86:66 gegen die EWE Baskets Oldenburg) in ihren Partien durchgesetzt. Austragungsort des Finalturniers ist in diesem Jahr Bonn, also stehen zusätzlich die Telekom Baskets Bonn unter den letzten Vier.
In der nächsten Runde treffen nun die Baskets Bonn und die Phantoms Braunschweig, sowie Titelverteidiger Bamberg gegen das Überraschungsteam der Saison, Ulm, aufeinander.
Eindeutiger Favorit ist dabei natürlich Klassenprimus Bamberg.
Klarer Titelfavorit
Und das zurecht. Bamberg stellt in der Breite einfach den besten Kader in der BBL auf die Beine. Zwar muss sich die Starting Five aus "Freak City" zum Beispiel den ersten fünf Oldenburgern unterordnen, doch die Stärke des Tabellenführers kommt von der Bank. Bei den meisten anderen Teams in der Liga führt ein Wechsel zu einem Leistungsabfall in der Mannschaft. Ganz anders bei den Brose Baskets. Mit den Verplfichtungen von Julius Jenkins, Marcus Slaugther und Anthony Leon Tucker bleibt das Leistungsgefüge auf dem Parkett konstant. So gesehen bei deim 89:96-Erfolg in Oldenburg. Die Donnervögel zeigten mit der Starting Five ihre Klasse, aber bei einzelnen Wechsel konnte die hohe Klasse nicht gehalten werden. Bamberg-Trainer Chris Fleming konnte jeden Spieler jederzeit aufs Parkett schicken, fünf seiner Schützlinge punkteten zweistellig, der Rest half der Mannschaft die Führung souverän nach Hause zu bringen. Sollte innerhalb der nächsten Partie nicht der ganz große Bruch in der Mannschaft passieren, ist der Titelverteidiger klarer Favorit.
Positive Überraschung
Das Überraschungsteam der Saison ist ratiopharm Ulm.Nach zwei schwachen Jahren auf den Rängen 13 und 14 stehen die Ulmer nach 27 Spielen auf dem zweiten Rang. Auch hier stehen die Neuzugänge im Mittelpunkt. Isaiah Swann gestaltet Ulmer Angriff unberrechnbarer , unter dem Korb weiß Dane Watts regelmäßig zu gefallen. Auch Top-Scorer John Bryant ist eine dauerhafte Gefahr. In der Organisation des Spiels hat der deutsch Per Günther deutlich zugelegt. Der Umbruch bei den Ulmern hat funktioniert, nun ist der momentane Tabellenzweite der größte Jäger der Bamberger.
Rache fürs verlorene Finale
Die Phantoms Braunschweig hat in der Vorrunde mit einem Sieg gegen ALBA Berlin auf sich aufmerksam gemacht und haben zudem gute Pokalerfahrungen gesammelt. Im Finale vergangenen Jahres scheiterten die Braunschweiger um Coach Stöpke nur knapp an Bamberg (69:66). Im Mittelpunkt des Braunschweiger Teams steht Immanuel McElroy. "I-Mac" ist das Herz und die Seele des Spiels. Ein starker Rich Melzer könnte nach seinem Fingerbruch wieder den Ausschlag geben.Im Rennen um die Playoffs liegen die Phantoms mit Rang sieben nun im Soll, das große Ziel - Revanche für die Finalniederlage gegen Bamberg - sollte die Spieler für die Endrunde zusätzlich motivieren.
Geringe Aussenseiterchancen
Und dann bleiben noch die Gastgeber. Mit Tabellenrang acht stehen die Bonner in der Liga im Soll. Das Team um Talor Battle, Jared Jordan und Benas Veikalas lebt von starken Mannschaftsleistungen. Zwar ist Jordan einer der besten Playmaker der Liga, aber der größte Rückhalt für das Team dürften die eigenen Fans in der heimischen Halle sein. Das Team von Trainer Michael Koch hat die fünf der letzten sechs Partien gewonnen, aber geht dennoch als deutlicher Aussenseiter in das Turnier.
Fazit:
Alles andere als eine Bamberger Titelverteidigung wäre eine Überraschung. Nur drei Niederlage in der laufenden Saison haben bewiesen, wie schwer "Freak City" zu erobern ist. Am ehesten ist dieses Kunststück noch Ulm zuzutrauen. Im ersten Halbfinale gehen die Phantoms Braunschweig als Favoriten in die Partie. Fraglich ist, wie stark der Heimvorteil die Baskets Bonn beeinflusst.
Neuer Modus bringt Entschlakung
Anders als im Fußball treffen seit der Saison 2009/2010 nicht mehr Amateure auf die Profiteams. Der Basketball Pokal wurde in zwei Wettbewerbe aufgeteilt. Die unterklassigen Mannschaften treten im DBB-Pokal, für die Profiteams steht nun das Beko BBL Top Four an. Dort entscheidet die Liga-Leistung in der Vorrunde über Teilnahme oder zuschauen am TV. Die besten sechs Mannschaften der Vorrunde steigen in den Pokal ein und spielen in einer Ko-Phase drei Teilnehmer für die Halbfinals aus. Dort steigt zusätzlich der Gastgeber des Halbfinal-Wochenendes ein und komplettiert das Quartet. Mit wenigen Siegen ist die Chance auf einen schnellen Titel auch für die Aussenseiter hoch.
Aus drei macht vier
Dieses Jahr haben sich in der Vorrunde die Brose Baskets Bamberg (79:65 gegen die Artland Dragons), die New Yorker Phantoms Braunschweig (95:89 gegen ALBA Belin) und ratiopharm Ulm (86:66 gegen die EWE Baskets Oldenburg) in ihren Partien durchgesetzt. Austragungsort des Finalturniers ist in diesem Jahr Bonn, also stehen zusätzlich die Telekom Baskets Bonn unter den letzten Vier.
In der nächsten Runde treffen nun die Baskets Bonn und die Phantoms Braunschweig, sowie Titelverteidiger Bamberg gegen das Überraschungsteam der Saison, Ulm, aufeinander.
Eindeutiger Favorit ist dabei natürlich Klassenprimus Bamberg.
Klarer Titelfavorit
Und das zurecht. Bamberg stellt in der Breite einfach den besten Kader in der BBL auf die Beine. Zwar muss sich die Starting Five aus "Freak City" zum Beispiel den ersten fünf Oldenburgern unterordnen, doch die Stärke des Tabellenführers kommt von der Bank. Bei den meisten anderen Teams in der Liga führt ein Wechsel zu einem Leistungsabfall in der Mannschaft. Ganz anders bei den Brose Baskets. Mit den Verplfichtungen von Julius Jenkins, Marcus Slaugther und Anthony Leon Tucker bleibt das Leistungsgefüge auf dem Parkett konstant. So gesehen bei deim 89:96-Erfolg in Oldenburg. Die Donnervögel zeigten mit der Starting Five ihre Klasse, aber bei einzelnen Wechsel konnte die hohe Klasse nicht gehalten werden. Bamberg-Trainer Chris Fleming konnte jeden Spieler jederzeit aufs Parkett schicken, fünf seiner Schützlinge punkteten zweistellig, der Rest half der Mannschaft die Führung souverän nach Hause zu bringen. Sollte innerhalb der nächsten Partie nicht der ganz große Bruch in der Mannschaft passieren, ist der Titelverteidiger klarer Favorit.
Positive Überraschung
Das Überraschungsteam der Saison ist ratiopharm Ulm.Nach zwei schwachen Jahren auf den Rängen 13 und 14 stehen die Ulmer nach 27 Spielen auf dem zweiten Rang. Auch hier stehen die Neuzugänge im Mittelpunkt. Isaiah Swann gestaltet Ulmer Angriff unberrechnbarer , unter dem Korb weiß Dane Watts regelmäßig zu gefallen. Auch Top-Scorer John Bryant ist eine dauerhafte Gefahr. In der Organisation des Spiels hat der deutsch Per Günther deutlich zugelegt. Der Umbruch bei den Ulmern hat funktioniert, nun ist der momentane Tabellenzweite der größte Jäger der Bamberger.
Rache fürs verlorene Finale
Die Phantoms Braunschweig hat in der Vorrunde mit einem Sieg gegen ALBA Berlin auf sich aufmerksam gemacht und haben zudem gute Pokalerfahrungen gesammelt. Im Finale vergangenen Jahres scheiterten die Braunschweiger um Coach Stöpke nur knapp an Bamberg (69:66). Im Mittelpunkt des Braunschweiger Teams steht Immanuel McElroy. "I-Mac" ist das Herz und die Seele des Spiels. Ein starker Rich Melzer könnte nach seinem Fingerbruch wieder den Ausschlag geben.Im Rennen um die Playoffs liegen die Phantoms mit Rang sieben nun im Soll, das große Ziel - Revanche für die Finalniederlage gegen Bamberg - sollte die Spieler für die Endrunde zusätzlich motivieren.
Geringe Aussenseiterchancen
Und dann bleiben noch die Gastgeber. Mit Tabellenrang acht stehen die Bonner in der Liga im Soll. Das Team um Talor Battle, Jared Jordan und Benas Veikalas lebt von starken Mannschaftsleistungen. Zwar ist Jordan einer der besten Playmaker der Liga, aber der größte Rückhalt für das Team dürften die eigenen Fans in der heimischen Halle sein. Das Team von Trainer Michael Koch hat die fünf der letzten sechs Partien gewonnen, aber geht dennoch als deutlicher Aussenseiter in das Turnier.
Fazit:
Alles andere als eine Bamberger Titelverteidigung wäre eine Überraschung. Nur drei Niederlage in der laufenden Saison haben bewiesen, wie schwer "Freak City" zu erobern ist. Am ehesten ist dieses Kunststück noch Ulm zuzutrauen. Im ersten Halbfinale gehen die Phantoms Braunschweig als Favoriten in die Partie. Fraglich ist, wie stark der Heimvorteil die Baskets Bonn beeinflusst.
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15. März 2012
Schweizer Liga löchrig wie ein Käse
Lange Zeit galt in dieser Saison der FC Basel als Zeichen für den Aufstieg des Schweizer Fußballs. Zu beeindruckend waren der 3:1-Erfolg gegen Manchester United und das Erreichen des Achtelfinales. Nach dem 1:0-Sieg gegen die Bayern im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League zeigten die Schweizer erneut eine ansprechende Leistung und stürtzten die Bayern in eine Mini-Krise. Mit dem 7:0 in München sind die Bewohner der Alpennation wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Ein Blick auf die eigene Liga wirft dabei große Fragezeichen im Hinblick auf die Zukunft der Schweizer Super League.
Finanzlöcher groß wie der Bodensee
In dieser Saison überschlagen sich die Ereignisse. Der letztjährige Pokalfinalist Xamax Neuchatel ist insolvent gegangen und wurde mit dem Lizenzentzug bestraft, dem Pokalsieger FC Sion wurden 36 Punkte – wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler - abgezogen und steht damit mit zwei mageren Pünktchen am Tabellenende. Und auch Vize-Meister Servette Genf kann zunächst nur durch eine Finanzspritze eines kanadischen Geschäftsmannes gerettet werden. Insgesamt wirft die finanzielle Lage ein düsteres Bild über den Schweizer Fußball. Fast ein Drittel aller Vereine in der Liga sollen schon kurz vor der Pleite stehen.
Finanzlöcher groß wie der Bodensee
In dieser Saison überschlagen sich die Ereignisse. Der letztjährige Pokalfinalist Xamax Neuchatel ist insolvent gegangen und wurde mit dem Lizenzentzug bestraft, dem Pokalsieger FC Sion wurden 36 Punkte – wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler - abgezogen und steht damit mit zwei mageren Pünktchen am Tabellenende. Und auch Vize-Meister Servette Genf kann zunächst nur durch eine Finanzspritze eines kanadischen Geschäftsmannes gerettet werden. Insgesamt wirft die finanzielle Lage ein düsteres Bild über den Schweizer Fußball. Fast ein Drittel aller Vereine in der Liga sollen schon kurz vor der Pleite stehen.
Alle Macht dem Investor
Die Gründe für diese Misswirtschaft sind bei den Schweizern leicht zu finden. Anders als in Deutschland, wo die 50+1-Regelung eine komplette Vereinsübernahme durch einen Investor verhindert, besteht solch eine Regel in der Schweizer Super League nicht. Wie in Russland und England träumten die kleinen Vereine in der Schweiz von schnellem Erfolg, riesigen Investitionen und der dauerhaften Teilnahme am internationalen Spitzenfußball. Aber nicht jeder Investor ist ein Roman Abramowitsch, der für „seinen“ Verein alles geben und bezahlen würde. Diese schmerzliche Fehleinschätzung musste zuletzt Servette Genf bemerken.
Die Gründe für diese Misswirtschaft sind bei den Schweizern leicht zu finden. Anders als in Deutschland, wo die 50+1-Regelung eine komplette Vereinsübernahme durch einen Investor verhindert, besteht solch eine Regel in der Schweizer Super League nicht. Wie in Russland und England träumten die kleinen Vereine in der Schweiz von schnellem Erfolg, riesigen Investitionen und der dauerhaften Teilnahme am internationalen Spitzenfußball. Aber nicht jeder Investor ist ein Roman Abramowitsch, der für „seinen“ Verein alles geben und bezahlen würde. Diese schmerzliche Fehleinschätzung musste zuletzt Servette Genf bemerken.
Schulden statt Finale
„2018 gewinnen wir die Champions League!“ So tönte Genf-Investor Majid Pishyar nach seinem Amtsantritt. Vor zwei Wochen stellte der Iraner einen Insolvenzantrag für den Verein und verschwand nach vier Jahren als Präsident und Alleinaktionär durch die Katakomben des Stade de Genève. Lange Zeit pumpte Pishyar mehr als 500.000 Franken im Monat in den Verein – behauptet er. Und nun müssen die Schweizer seine Hinterlassenschaften aus dem Weg räumen. Auf knapp drei Millionen Franken sollen sich die Schulden belaufen, nun soll Hugh Quennec, der eigentlich eher mit dem Genfer Eishockey verbunden wird, den Verein aus der finanziellen Krise holen.
Der Iranische Wanderer
Pishyar ist kein unbeschriebenes Blatt in der Welt der Klubeigner. Schon im Jahr 2004 kaufte er den Österreichischen Verein Admira Wacker Mödling, um dort eine neue Fußballhauptstadt zu errichten. Viele Große Worte und ein krachender Abgang blieben. Nur vier Jahre später war der Unterschied zwischen Anspruch und Illusion weiter aufgerissen als erwartet. Der Verein war insolvent und musste einen Neuanfang in der dritten Liga starten. Der 57-jährige Iraner war beim ersten Klopfen des Insolvenzverwalters verschwunden.
Weiter südwestlich erkennen wir das gleich Vorgehen beim portugiesischen Erstligisten SC Beira Mar. Wieder große Versprechen, kurzzeitig hohes Interesse aber schon bald stellte sich auch dort die Zahlungsmoral des Investors ein. Ähnlich wie Genf und Mödling steht Beira Mar finanziell auf verlorenem Posten.
Weiter südwestlich erkennen wir das gleich Vorgehen beim portugiesischen Erstligisten SC Beira Mar. Wieder große Versprechen, kurzzeitig hohes Interesse aber schon bald stellte sich auch dort die Zahlungsmoral des Investors ein. Ähnlich wie Genf und Mödling steht Beira Mar finanziell auf verlorenem Posten.
Knast oder Ruhm?
Noch schlimmer sieht das Bild in Neuchatel aus. Dort ist der Tschetschene Bulat Tschagajew an der Macht. Seine „Erfolgsbilanz“: Lizenzentzug für den ehemaligen Pokalfinalist. Nun sitzt Tschagajew bis Mitte April in Untersuchungshaft, die Anklage heißt „ungetreue Geschäftsführung“. Der Einspruch gegen den Lizenzentzug scheiterte, Neuchatel muss als erster Abstieger den Gang in die tiefklassige Liga antreten.
Dabei hat sich der Tschetschene wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Zwei Bankbürgschaften, die seinen „Zahlungskraft“ belegen sollten waren gefälscht. Einfache Rechtschreibfehler und ein nichtmal schulfähiges Englisch eines Mittelstufen-Schülers machten die Genfer Staatsanwaltschaft stutzig.
Dabei hat sich der Tschetschene wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Zwei Bankbürgschaften, die seinen „Zahlungskraft“ belegen sollten waren gefälscht. Einfache Rechtschreibfehler und ein nichtmal schulfähiges Englisch eines Mittelstufen-Schülers machten die Genfer Staatsanwaltschaft stutzig.
Ergebnis der Untersuchung: Knapp sechs Millionen Franken Schulden stehen nach seiner Amtszeit beim ehemaligen Schweizer Erstligist zu buche.
Auch seine Eingriffe in die sportlichen Bereiche des Klubs sind berühmt-berüchtigt. Die ersten beiden Partien als Geschäftsführer von Xamax gingen verloren, prompt entließ er die Mitarbeiter der Geschäftstelle, den Trainerstab, den Sportdirektor plus den Präsidenten. Fünf Monate später waren fünf Trainer verschlissen worden.
Vom Titelanwärter zum Fast-Absteiger
Zum Glück herrschen solch chaotische Zustände bei Neuchatel, dürften sich die Verantwortlichen des FC Sion gedacht haben. Ohne die Mithilfe der schon als Absteiger feststehenden Mannschaft aus Neuchatel, wäre der FC Sion wahrscheinlich erster Absteiger. Ende 2011 wurden dem bis dahin um den Titel mitspielenden Verein 36 Punkte abgezogen. Eine von der FIFA auferlegte Transfersperre wurde missachtet und die abgezogenen Punkte beförderten den FC auf den Relegationsplatz – im negativen Sinne. Zuvor hatten sich Sion-Präsiedent Christian Constantin und die FIFA massiv gestritten. Nun droht Sion der nächste Ärger, dieses Mal mit der Schweizer Fußball Liga. Im Heimspiel gegen Servette Genf trat der FC mit politischer Trikotwerbung auf. Mit dem Slogan „Tourismus = Arbeit. Fairplay bitte“ auf ihren Weiß-Roten Shirts wollte der Schweizer Klub auf die Abstimmung um ein Zweitwohnungsgesetz aufmerksam machen. Im Vorfeld der Partie war ihnen das untersagt worden. Nun droht eine harte Geldstrafe oder der erneute Abzug von Punkten im Ligabetrieb.
Vorbild Bundesliga
Bevor die Saison in der Alpennation nun mit nur acht von ursprünglich zehn Mannschaften zu ende geht, soll nun eine Lösung für das Problem der Verblendung und Übernahme durch ausländische Investoren her. Und damit schliesst sich der Kreis. Ähnlich wie in Deutschland soll eine 50+1-Regelung in Kraft treten, damit sich das Debakel aus der Saison 2011/2012 nicht wiederholt. Nun ist die Schweizer Super League gefordert. Der Imageschaden für die Fußballliga ist wohl kaum wieder rückgängig zu machen.
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